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Mit einem angeborenem Herzfehler leben

publiziert unter Cardiophaties

Welche Elemente können die Lebensqualität des Kindes beeinflussen und was sind ihre Symptome?

Es muss zwischen zwei Arten unterschieden werden:

  • Die Herzinsuffizienz, sie ist im Wesentlichen durch schnelleres Eintreten von Atemnot bei physischer Anstrengung gekennzeichnet. Herzinsuffizienz kann entweder nur zur leichten Beeinträchtigung führen, oder auch schon leichte Aktivitäten sehr erschweren.
  • Die Zyanose, die auftritt, wenn eine anatomische Anomalie dazu führt, dass venöses (sauerstoffarmes) Blut in den Kreislauf fließt. Dies verursacht eine grau-bläuliche Färbung der Haut, insbesondere im Bereich der Extremitäten, der Wangen und der Lippen, die bei pigmentierter Haut schwer festzustellen ist. Die Zyanose kann wenn ausgeprägt, von einer Intoleranz gegenüber physischer Anstrengung aufgrund eines relativen Sauerstoffmangels begleitet sein und kann, im Extremfall, zur Invalidität führen.  

 

Vereinfacht kann man, im Schulalter, zwischen zwei Situationen unterscheiden:

  1. Der Mehrheit der Kinder geht es gut. Sie führen ein normales und aktives Leben, können, ohne Einschränkung am Sportunterricht teilnehmen und vielfältige Sportarten betreiben. In dieser Gruppe findet man Kinder mit einer geringfügigen Herzkrankheit, ohne funktionelle Beeinträchtigung, oder aber auch, Kinder mit einem ehemals, schweren Herzleiden, welches erfolgreich operiert wurde. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, sowie ein direkter Informationsaustausch zwischen Trainern, den pädagogischen und den medizinischen Betreuern sind dabei unerlässlich. Die medizinische Betreuung beinhaltet zudem kardiologische oder kardiorespiratorische Belastungstests, um jegliches Risiko bei körperlicher Betätigung auszuschließen.
  2. Eine kleine Zahl von Kindern leidet unter einer schweren Herzkrankheit mit anatomischen Schäden, die keine komplette chirurgische Korrektur, sondern lediglich palliative Eingriffe erlauben, um eine teilweise funktionelle Verbesserung zu erreichen. In manchen Fällen ist ein korrigierender oder palliativer chirurgischer Eingriff gar nicht möglich. In der Regel sind diese Kinder durch Symptome der Herzinsuffizienz (Atemnot) oder Zyanose (grau-bläuliche Verfärbung der Haut – relativer Sauerstoffmangel) beeinträchtigt. Dies führt zu einer Intoleranz gegenüber physischer Anstrengung, die individuell variiert und von einer geringfügigen Einschränkung im Alltag bis zu einer schweren funktionellen Beeinträchtigung, die Anpassungen im Schulalltag erfordert, reichen kann.    

 

Auswirkungen auf den Schulalltag

Die Auswirkungen sind extrem unterschiedlich und müssen individuell betrachtet werden. Die Sorge der Eltern ist in diesem Zusammenhang, ein wichtiger Faktor, der gemeinsam von den Lehrern und den medizinischen Betreuern berücksichtigt werden muss, um eine optimalen Schulablauf der Kinder zu gewährleisten.

In der Mehrheit der Fälle besteht kein Unterschied zu anderen Kindern. Physische Aktivitäten und Sport sind möglich, selbst wenn eine Begrenzung der Ausdauer zuweilen zu beobachten ist.

Source : http://www.integrascol.fr

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